Karamoja liegt im Nordosten Ugandas und zählt zu den ursprünglichsten und unberührtesten Jagdgebieten des Landes. Das Gebiet erstreckt sich über gewaltige Flächen – mit Konzessionen von über 450.000 Hektar, vom Kidepo Valley Nationalpark bis in das zentrale Karamoja, verteilt auf sechs Distrikte (Karenga, Kitgum, Agago, Kaabong, Kotido und Abim).
Das Gelände ist wild, abgelegen und nahezu ohne Infrastruktur. Es gibt nur wenige Wege, keine asphaltierten Straßen, und der Transport erfolgt über einfache Schotterpisten – was den authentischen „Outback“-Charakter des Gebietes unterstreicht.
Die Jagd erfolgt überwiegend als Pirsch, ist jedoch nicht übermäßig körperlich anspruchsvoll. Die offene Landschaft bietet vielerorts gute Möglichkeiten, Wild aus der Distanz zu entdecken und anschließend gezielt anzupirschen.
Karamoja ist besonders bekannt für seine starke Büffelpopulation. Darüber hinaus gibt es im nördlichen Teil gute Bestände an Uganda Defassa Waterbuck, Jackson’s Hartebeest, Sudan Oribi, Eastern Bohor Reedbuck, Chandler’s Mountain Reedbuck, Gunther’s Dik-dik, Sudan Maneless Zebra sowie Warzenschwein. Zudem werden sowohl Lesser als auch Greater Kudu zunehmend häufiger im Gebiet gesichtet.
Die Jagdsaison in Karamoja erstreckt sich hauptsächlich von Januar bis September und bietet ein echtes, klassisches ostafrikanisches Jagderlebnis fernab der üblichen Wege.